Willkommen in der Ruhrtalstadt Mülheim im Bergischen Land

 

Mülheim an der Ruhr in der Metropolregion Rhein-Ruhr 

Ruhrtalstadt Mülheim im Bergischen Land

Die Ruhrtalstadt Mülheim ist die einzige Großstadt im Ruhrgebiet, die direkt am malerischen Fluß Ruhr liegt. Das Streichwehr mit dem tosenden Wasserfall ist eines der hörbaren Markenzeichen der quirligen liebenswerten Stadt an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen in der Metropolregion Rhein-Ruhr - Bergisches Land.

Wir freuen uns auf die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 in der Ruhrtalstadt Mülheim in der Metropolregion Rhein-Ruhr!

Wo ist der Bergische Löwe 

(blaue Krone, blaue Zunge und blaue Krallen) geblieben?

 
Das Wappentier des Herzogtums von Berg (daher kommt der Name Bergisches Land) hat seinen Ursprung im Limburgischen Löwen. Er hat durch seinen aufrechten Gang, der Blickrichtung nach links, seinen typischen Doppelschwanz wie auch der ausschlagenden Zunge einen großen Wiedererkennungswert. Typischerweise wird er in roter, silberner und blauer Farbe abgebildet. In vielen verschiedenen Wappen lässt sich der Bergische Löwe erkennen.

Zum Beispiel zieht er sich durch die gesamten Wappen der Bergischen Städte und verbindet diese miteinander. Dabei wird er mit verschiedenen Gegenständen geschmückt, die für verschiedene Städte typisch sind. So befindet er sich auch im Wappen der Ruhrtalstadt Mülheim.


In dem "inoffiziellen" alten Stadtwappen der Ruhrtalstadt Mülheim im Bergischen Land ist noch klar und deutlich der "Bergische Löwe" zu erkennen (blaue Kennzeichnung Krone und wehrhafte Elemente).  Man wählte 1937 für die offizielle endgültige Version aber den ursprünglichen Limburger Löwen - so wird auf der Webseite der Stadtverwaltung verwiesen.
Die grafische Umsetzung realisierte der Ruhrpreisträger Daniel Traub.

Liste aller Wappen mit dem Bergischen Löwen hier:


Link:  DIE GESCHICHTSDATEN ZUR ALTSTADT (Kirchenhügel) 

 
An einem Abzweig des Hellweges, der die Ruhr überquerte, entstand auf einer Niederterrasse im Jahr 1093 erstmals schriftlich erwähnt ein Edelhof. Diese befestigte Anlage, bestehend aus Vor- und Hauptburg, einer Eigenkirche und einem Wirtschaftshof, hatte fränkische Wurzeln und diente dazu, das Grenzgebiet zwischen Franken und Sachsen zu sichern. Ähnlich wie das Schloss Broich auf der gegenüberliegenden Flussseite, das in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts errichtet wurde, trug dieser Herrenhof zur Sicherung des fränkischen Hoheitsgebiets bei. Bis zum 12. Jahrhundert gehörte der Herrenhof, der die Ostseite des Flussübergangs schützte, den Herren von Mülheim. Danach ging er in den Besitz der Grafen von Altena-Isenberg über, bevor er später unter die Hoheit der Grafen von Berg fiel und dem bergischen Amt Angermund zugeordnet wurde. 

Die Ruhr war Transportweg von 1780 bis 1890

In Winterberg im Sauerland entspringt die Ruhr - sie mündet in den Rhein.

 1774 - 1780 wurde auf Drängen des Preußenkönigs Friedrich II. gegen den Widerstand der örtlichen Grundherren die Ruhr zwischen Duisburg-Ruhrort und Langschede schiffbar gemacht.

Im Wesentlichen wurden dazu an 16 Wehren Schleusen gebaut, die einen umladungsfreien Kohlentransport aus der Grafschaft Mark nach Mülheim und zum Rhein ermöglichten. Daraufhin entwickelte sich die Ruhr bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts zum meistbefahrenen Fluß Europas. Da jedoch der schlechte Ausbauzustand und die schwankende Wasserführung eine ganzjährige Schiffahrt nicht zuließen,  unterlag die Transportschiffahrt ab 1860 mehr und mehr der aufstrebenden Eisenbahn und wurde 1890 eingestellt. 

Der Leinpfad (Treidelpfad) an der Ruhr

Ruhrschifffahrt (1780-1890) stromaufwärts
Die Ruhrschifffahrt diente vor allem dem Kohletransport ruhrabwärts mit der Strömung. Die leeren sogenannten Ruhr-Aaken wurden von Menschen oder Zugtieren auf den mit Natursteinpflaster befestigten Wegen ruhraufwärts gezogen.
Der Leinpfad, der heute als Geh-und Radweg am Ruhrufer entlang führt, war ursprünglich gepflastert.
Das historische Natursteinpflaster liegt teilweise noch gut geschützt unter der Asphaltdecke. Ein Nachbau des historischen Belages befindet sich am "Alten Stadtbad" in Höhe der Schloßbrück am rechten Ruhrufer.

Lebensmittel WASSER von der Ruhr

Mehr als 4,6 Millionen Menschen erhalten täglich ihr Trinkwasser in stets ausreichender Menge und in hervorragender Qualität von der Ruhr.
Mit einem System von Talsperren gleicht der Ruhrverband die stark schwankenden Abflüsse der Ruhr aus, vermindert Hochwasserspitzen, erzeugt Strom und sichert die Wasserversorgung auch in Trockenzeiten.
 
Mehrere  wasserwirtschaftliche Anlagen reinigen die Abwässer der Gemeinden und Industriebetriebe und sorgen so für die Reinhaltung der Zuflüsse und Talsperren

Der Gewässerschutz ist auch Voraussetzung für vielfältige Freizeitaktivitäten an der Ruhr, an ihren Stauseen und den Talsperren im Sauerland

Die im sogenannten "Ruhrverband" zusammengeschlossenen Städte, Gemeinden, Wasserwerke, Industriebetriebe, und somit die Allgemeinheit, profitieren von dem Verbund durch den optimierten Einsatz finanzieller Mittel.
 


STADT IM RUHRTAL 1947

So sah der Ruhrpreisträger Helmut Lankhorst seine Heimatstadt - die Ruhrtalstadt Mülheim

Titelblatt und 16 signierte Originallinoleumschnitte auf 16 Tafeln sowie ein signiertes Original-Linoleumschnitt auf dem Umschlag. 100 Exemplare wurden 1947 von Helmut Lankhorst signiert. Folgende Linolschnitte: Wiederaufbau 1947; Die Stadt vom Kahlenberg; Speldorf und die Stadt; Mülheimer Türme; Zechensiedlung; Am Förderturm; Gasse in Saarn; Saarner Äue vorm Kassenberg; Saarner Ruhr mit Stadthalle; Kirche am Steinbruch (Broich); Auf der Brücke; Die Schloßbrücke; Ruhrufer an der Flora; Friedrichstraße - Petrikirche; Ruine der Petrikirche (und) Das Schild am Abgrund. 

Die Innenstadt der Ruhrtalstadt Mülheim wird von der malerischen Ruhr durchströmt  Hier die Flußrichtung zum Rhein - rechts der Innenstadtpark "Ruhranlage" - links das Streichwehr mit den "Ruhrfalls of Mülheim"  (Foto Juni 2023 Ivo Franz)

Auf gutes Zusammenwirken wird großer Wert gelegt!

Geborgenheit & Gemeinschaft - aktives Teilnehmen und Heiterkeit in der Ruhrtalstadt - Geben & Helfen

Die Ruhrtalmenschen lieben gute Bildung, Bewegung und gesunde Ernährung neben Kunst, Musik, Theater und Sport. Wichtig sind dabei Bindung, Familie und sinnvolle Arbeit, eine ausgewogene Work-Life-Balance, Ehrenamt und dabei stets Tanzen, Singen und Lachen.
Dabei sind die Ruhrtalmenschen glücklich über ihre Wohnlage im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr mit einer unschlagbaren Infrastruktur in unmittelbarer Nachbarschaft.
Allein 21 öffentliche Kunstmuseen,
1 privates Kunstmuseum für Moderne Kunst, mehrere Kunstgalerien, eine Vielzahl von Spezialmuseen, Zentren für Wissenschaft und Forschung und weitere Highlights  sind in wenigen Minuten erreichbar und grüne Landschaft wohin das Auge reicht.

Unsere Philosophie

Es ist ganz einfach: mit einer positiven Lebenseinstellung finden sich die Menschen in unserer Stadt und gestalten hier ihr Leben in Harmonie.

Unsere Menschen

Die Mülheimerinnen und Mülheimer und die vielen Wahlmülheimerinnen und Wahlmülheimer gestalten ihr Leben nach dem alten Satz
"US MÖLM BOWENAAN", indem sie nicht beklagen "was nicht geht" - sondern ihre Stadt und ihr Gemeinwesen selbst positiv "in die Hand" nehmen.

Unsere Lebensgrundlagen

Es macht Spaß in der Ruhrtalstadt Mülheim zu leben: Schon früh fühlten sich die Menschen an der Ruhr wohl - das Klima ist optimal, die Menschen innovativ und anpassungsfähig. Hier kann man in herrlichen Stadtteilen wohnen, sich erholen und wirken. 

Malerei - inspiriert vom Ruhrtal

Die in den USA geborene Künstlerin Ruth Kretzmann lebt und arbeitet seit 2017 unmittelbar an der Ruhrpromenade der Ruhrtalstadt Mülheim. Die Flußlandschaft inspiriert sie immer wieder zu ihrer Malerei, die Geschichten erzählt und zum Verweilen und Hineinsinken einlädt.

Über das Ruhrtal bei Mülheim

Das Ruhrtal zwischen Mülheim und Kettwig und sein Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.

Kulturlandschaftsbereich zwischen Mülheim und Kettwig:
Mülheim südlich der Schlossbrücke (das Stadtzentrum zum KLB 065 zugeordnet) rechts der Ruhr: Wasserkraftwerk Kahlenberg von 1924/25; Schleuse Kahlenberg (1843–45, Vorgänger 1798), erhalten Schleusenkammer und -insel; über dem ehemaligen Schleusenkanal steinerne Bogenbrücke von 1846; auf der Schleuseninsel der „Wasserbahnhof“; ehemaliges Betriebsgebäude des Wasserkraftwerks Kahlenberg von 1926 („Haus Ruhrnatur“ mit Ausstellung zur Naturgeschichte des unteren Ruhrtals); auf dem Kahlenberg Bismarckturm von 1909 (Wahrzeichen und Aussichtspunkt), unweit Villen wie neobarocke Villa J. Thyssen (1898–1900, Architekten Kayser & von Großheim, Berlin) mit Parkanlage und neobarocke Villa Urge (1913); Villa Artis, auch genannt Villa Schmitz-Scholl sowie Jugendherberge von 1889. Firmengebäude der ehemaligen Textilfabrik Troost (Weberei, Tudorhaus, Kutscherhaus). – Witthausbusch: Park und Erholungsanlage des Historismus, 1900–33 erweitert  – Innenstadtpark "Ruhranlage" geplant und errichtet 1879 von Bürgerinnen und Bürgern des Mülheimer Verschönerungsvereins.



Links der Ruhr: südlich Broich Ruhrsandsteinbrüche; historische Lederfabriken Lindgens (1915/22, 1873) und Abel (1864, 1880–1916) an der Düsseldorfer Straße und der Straße Kassenberg.

Saarn: weiträumige Klosteranlage Mariensaal der Zisterzienserinnen (1214–1809, ab dem 17. Jahrhundert freiadeliges Damenstift) am linken Auenrand der Ruhr mit Kirche des 13. Jahrhunderts und Klosterbauten des 14.–18. Jahrhunderts sowie Klosterfriedhof und Klosterweiher; Äbtissinnenhaus von 1735; nördlich anschließend der historische Ort Saarn mit Bauten vom Spätmittelalter bis zum Historismus; persistente bäuerliche Nutzung der Ruhraue noch aus vorindustrieller Zeit erhalten.

Mintard: mittelalterliches Kirchdorf am linken Ruhrufer mit Kirche des 11. Jahrhunderts und Fachwerkgebäuden des 17./18. Jahrhunderts, nördlich anschließend die Mintarder Höfe inmitten persistenter Agrarlandschaft. Mintarder Brücke der A 52 über die Ruhr von 1963–67 (Balkenbrücke auf 18 Pfeilern mit 1830 m Spannweite). – In der offenen Ruhraue Schloss Hugenpoet, barockes Wasserschloss mit Herrenhaus und zwei Vorburgen (1647–96); laternenbekrönte Schweifhauben; bildet mit der zum Schutz des Ruhrübergangs in Kettwig erbauten Höhenburg Schloss Landsberg mit Landschaftspark (Stadt Ratingen) ein Denkmalensemble. Vorgängeranlage von Schloss Hugenpoet nordwestlich in der Ruhraue.

Kettwig: historischer Ortskern mit mittelalterlich-frühneuzeitlichem Stadtgrundriss an der alten Fernstraße Köln – Essen (Hellweg); feste Ruhrbrücke ab 1282, heutige Ruhr-Mühlengraben-Brücke von 1786; um die erhöht stehenden Kirchen verschieferte bergische Fachwerkhäuser und klassizistische Bauten des 17.–19. Jahrhunderts; an der Ruhr Tuchfabriken und Fabrikantenvillen des 19. Jahrhunderts in historischen Parkanlagen.
Auf dem linken Ruhrufer Ortsteil Kettwig vor der Höhe mit Mühlen, kleinen Fabriken und Fachwerkhäusern.

In Urgeschichte, römisch-germanischer Zeit, Merowingerzeit und Frühmittelalter Siedlungs- und Nutzungsraum: Siedlungen, Wüstungen, Gräberfelder.
Mittelalterliche und neuzeitliche Motten und Wasserburgen, befestigte Wallanlagen, Siedlungen, Mühlenstandorte, Bergwerke, Stollen, Pingen, Schlackenhalden, Verkehrsinfrastruktur (historische Wege / Straßen mit Karrengleisen, Hohlwege, Ruhrtalbahn von Styrum nach Kettwig). 
Text: LVR

Unsere Koordinaten

 

Kreis(e): Mülheim an der Ruhr


Bundesland: Nordrhein-Westfalen


Koordinate WGS84
51° 25′ 36,29″ N: 6° 52′ 58,11″ O 51,42675°N: 6,88281°O


Koordinate UTM
32.352.811,90 m: 5.699.408,98 m


Koordinate Gauss/Krüger
2.561.443,50 m: 5.699.492,77 m